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Bonelli: Aktuelle Studien belegen positiven Effekt von Religiosität bei psychischen Krankheiten

„Religiosität in der Psychiatrie scheint heute das letzte Tabu zu sein, wie früher die Sexualität“, so der Kongressleiter Raphael Bonelli in seinem Plenarvortrag. Er stellt fest, dass Therapeuten prinzipiell weniger religiös als ihre Patienten sind, weswegen diese oft nicht wagen würden über ihre Religiosität zu sprechen. Religiosität stellt daher einen "forgotten factor“ dar.

Bonelli stellte alle Studien über Religiosität vor, die in den (nach Impact-Factor) 20 höchstdotierten medizinischen Top Journals der letzten Jahre publiziert wurden. Fast alle Studien belegen, dass Spiritualität und Religiosität einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf von psychischen Krankheiten hat. Ganz besonders stark lässt sich dies bei Angst-, Depressions- und Suchterkrankungen erkennen. Diese in Europa noch kaum beachteten Studien stellen nach Bonelli eine Revolution dar.

 
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