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Pfeifer: Die Psychotherapie-Forschung bestätigt, dass Glaube, Hoffnung und Liebe das Wichtigste sind

Samuel Pfeifer, Chefarzt einer Psychiatrischen Klinik bei Basel, betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit der Seelsorge. Letztlich würden die eigentlichen Wirkfaktoren in der Psychotherapie, nämlich Überzeugung, Erwartung und Beziehung die alte biblische Weisheit von Glaube, Hoffnung und Liebe bestätigen.

Pfeifer machte die Seelsorge darauf aufmerksam, dass auch der Glaube "von der Balance der Neurotransmitter bestimmt" und dass "die unsterbliche Seele schmerzlich abhängig von den Ausdrucksmöglichkeiten des Gehirns ist". Moderne Seelsorge muss das professionell zur Kenntnis nehmen.

Besondere Problembereiche der Seelsorge sieht Pfeifer in der Erzeugung von Schuldgefühlen (Kulpabilisierung), einer vorschnellen geistlichen Deutung eigentlich psychischer Probleme (Spiritualisierung) und in der Dämonisierung seelischer Leiden. Gemeinsam sollten sich Psychiatrie, Psychotherapie und Seelsorge um Einfühlung und Engagement bemühen, ihre gesellschaftliche Relevanz fördern, Professionalität anstreben und immer neu die eigene Sehnsucht nach Gott pflegen.

 
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