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Presseaussendung vom 05.10.2007

Ankündigung Pressekonferenz des 'Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie Kongresses 2007'

Graz (OTS) - "Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie" lautet der Titel des interdisziplinären wissenschaftlichen Kongresses, der vom 11. bis 13. Oktober in Graz stattfindet. An diesem Kongress, der im deutschen Sprachraum erstmalig stattfindet, wirken Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten, sowie Theologen mehrerer Religionen und Konfessionen, Religionswissenschafter, Ethiker und Künstler mit. Die Grazer Universitätskliniken für Psychiatrie sowie für Medizinische Psychologie und Psychotherapie als Veranstalter erwarten über 1.000 Teilnehmer zu der wissenschaftlichen Tagung. Derzeit liegen bereits mehr als 950 Anmeldungen vor.

"Der rote Faden, der sich durch diesen Kongress ziehen soll, ist der behutsame Umgang mit den religiösen Überzeugungen anderer. Mehr als der interreligiöse Dialog über theologische Differenzen interessiert uns hier der Faktor Religiosität in Zusammenhang mit der menschlichen Psyche aus wissenschaftlicher Sicht", heißt es im Geleitwort des Programms. Der Kongress steht unter dem Ehrenschutz des katholischen Bischofs Egon Kapellari, des evangelischen Superintendenten Hermann Miklas, des steirischen Landeshauptmanns Franz Voves (SPÖ) und des Grazer Bürgermeisters Siegfried Nagl (ÖVP). Die wissenschaftlichen Aspekte des Themas werden in elf Plenarvorträgen, zwölf Symposien, vierzig Workshops, drei Podiumsdiskussionen, vier "scientific meetings", 16 Kurzvorträgen und 19 Postern beleuchtet und diskutiert werden

Einige der Workshops haben im Vorfeld des Kongresses zu Irritationen geführt. Diese Debatte halten wir für wichtig - offensichtlich bewegt die spirituelle Dimension unseres Lebens die Gemüter heftig. Mit der wertschätzenden Haltung der Psychiatrie gegenüber dem Religiösen konnten wir ein Forum für die kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen öffnen. Kennzeichnend für den RPP 2007 ist, dass sich hier Religion und Psychiatrie auf gleicher Augenhöhe begegnen. Das verlangt natürlich nach neuen Wegen der Kommunikation. Denn Naturwissenschaft und Glaube sind zwei Dimensionen, die scheinbar nicht viele Berührungspunkte haben.

142 Experten aus unterschiedlichen Fakultäten und wissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern werden die Zusammenhänge religiöser Phänomene mit der menschlichen Psyche darstellen. Diskutiert werden beispielsweise Fragen der pathogenen und der gesunden Religiosität, der Schuld und des Vergebens. Wissenschaftliche Ansätze von C.G. Jung und Viktor Frankl werden bei dem Kongress ebenso interdisziplinär betrachtet wie psychologische Grundfragen der Religionen.

Zu einer Pressekonferenz laden wir am Mittwoch, den 10.10.2007 um 10 Uhr im Sitzungszimmer der Ärztlichen Direktion des LKH Graz, Auenbruggerplatz 1, 2. Obergeschoss, herzlich ein.

Alle Informationen finden sich unter www.rpp2007.org.

Rückfragehinweis:
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Dr. Annamaria Painold
Tel.: 0650/4220624

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051303 Okt 07

 
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