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WS 4.6 - Ich sei, gewährt mir die Bitte, in Eurem Bunde der Dritte – Systemische Therapie mit spirituellen Menschen - Teil 2

BETTINA FLADUNG-KÖHLER
Maximal 15 Teilnehmer
16.30-18.00
Lehrsaal 15.02
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„... ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte ...“
(Schiller)

Systemische Therapie mit spirituellen Menschen unter Einbeziehung ihrer religiösen Biographie/ Prägung in der Ursprungsfamilie

In diesem Seminar wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, welche Bedeutung die spirituelle Standortbestimmung der Ratsuchenden auf die therapeutische Arbeit mit ihnen hat. Die Geschichte der Gesellschaft und der Ursprungsfamilie mit Spiritualität haben eine Auswirkung auf das religiöse Leben und die spirituelle Wirklichkeit des Einzelnen und eines Systems. Auch im Glaubensbereich sind Regeln und Tabuisierungen wirksam, werden Rituale und Gewohnheiten über Generationen gelebt und tradiert. Die subjektive Glaubenswirklichkeit des Menschen, in die neben eigenen neuen Erfahrungen auch die überlieferte Glaubensgeschichte der Ursprungsfamilie einfliesst, kann in verschiedensten Abstufungen eine Bannbotschaft sein oder aber auch eine erlebte frohe Botschaft. Damit hat der persönliche Glauben einen Einfluß auf den Umgang mit Lebensproblemen und intrapsychischen Konflikten des Einzelnen Menschen, auf die Familie und das Paar. In diesem Workshop geht es darum, Möglichkeiten zu skizzieren und zu eröffnen, die Ressourcen des Glaubenslebens in den therapeutischen Prozess einzubeziehen und darin wirksam zu machen, problematische und schädigende Elemente zu hinterfragen, ggf. umzudeuten. Dazu werden Möglichkeiten skizziert, über Interventionen (Hausaufgaben, Reframing u.a.) die religiösen Erfahrungen von Menschen in dem therapeutischen Prozeß einzubinden und hilfreich wirksam zu werden.

Methoden: Impulsreferat, Vorstellung therapeutischer Methoden / Interven-tionen u.a. Hausaufgaben, Reframing, zirkuläres Fragen anhand von Fallbeispielen, Supervision mitgebrachter Fälle

 
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