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Presse
Bonelli: Aktuelle Studien belegen positiven Effekt von Religiosität bei psychischen Krankheiten

„Religiosität in der Psychiatrie scheint heute das letzte Tabu zu sein, wie früher die Sexualität“, so der Kongressleiter Raphael Bonelli in seinem Plenarvortrag. Er stellt fest, dass Therapeuten prinzipiell weniger religiös als ihre Patienten sind, weswegen diese oft nicht wagen würden über ihre Religiosität zu sprechen. Religiosität stellt daher einen "forgotten factor“ dar.

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Pfeifer: Die Psychotherapie-Forschung bestätigt, dass Glaube, Hoffnung und Liebe das Wichtigste sind

Samuel Pfeifer, Chefarzt einer Psychiatrischen Klinik bei Basel, betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit der Seelsorge. Letztlich würden die eigentlichen Wirkfaktoren in der Psychotherapie, nämlich Überzeugung, Erwartung und Beziehung die alte biblische Weisheit von Glaube, Hoffnung und Liebe bestätigen.

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Ivancic: "Hagiotherapie ist nicht Gesund-Beten"

Prof. Tomislav Ivancic aus Zagreb stellte die von ihm begründete "Hagiotherapie" vor. Im Unterschied zur Psychiatrie, Psychotherapie und auch zur Seelsorge ist die "Geistseele" des Menschen ihr Forschungsgegenstand und Therapieansatz.

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Hofmann: "Zeit für Geist" statt "Zeitgeist"

Der Grazer Psychiater Peter Hofmann arbeitete in einem sehr pointierten Vortrag die dynamische Wechselwirkung von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren bei der Genese psychischer Erkrankungen heraus. Als problematische, wenn nicht gar pathogene Faktoren nannte er für unsere Gesellschaft die extreme Individualisierung, Stress und Schnelllebigkeit, Sinnentleerung durch Säkularisierung, das Diktat des Kapitals sowie die industrielle Sexualisierung.

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Gerl Falkovitz: Fragen an die postmoderne Selbstinszenierung

Drei kritische Fragen an die postmoderne Selbstinszenierung stellte die bedeutende Dresdener Religionsphilosophin Gerl-Falkovitz als Analyse und Befund unserer Zeit an die Spitze ihres Vortrages: Ist die Religion am Ende? Ist der Mensch am Ende? Ist unser Gottesbild am Ende?

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Kongress RPP 2007 eröffnet

Der Kongress Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie hat am 11.10 wie geplant um 15 Uhr in der großen Aula der Karl-Franzens-Universität begonnen. Die Anwesenheit von über 1200 Vertretern aus Psychiatrie, Psychotherapie, Psychologie, Philosophie und Theologie zeigen das große Interesse, das dem Kongress entgegengebracht wird.

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Pressekonferenz
Datum:Mittwoch, 10.10.2007
Uhrzeit:10.00-12.00
Ort:Ärztliche Direktion, Sitzungszimmer, 2. Obergeschoß, Auenbrugerplatz 1
 
Allgemeines

Für akkreditierte Journalisten ist der Eintritt frei. Eine Akkreditierung ist hier möglich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder an unseren Presseverantwortlichen Karin Reisinger unter .+43 650/42 20 624 oder +43 316/38 58 04 18